Dem heiligen Nikolaus geweiht, Beschützer der Seeleute und vor Überschwemmungen, wurde eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert zu Beginn des 15. Jahrhundert erneuert. Der Chor des Steinmetzmeisters Konrad von Neumarkt ist ein glänzendes Beispiel spätgotischer Architektur. Das Mittelschiff trägt ein Sterngewölbe, die Seitenschiffe Kreuzgewölbe. Der Hochaltar in Stuckmarmor ist ein Werk des bekannten Stuckateurs Franz Hannibal Bittner aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im rechten Seitenschiff befindet sich ein wertvolles Ölgemälde „Christi Geburt” aus dem Jahre 1630, welches von Orazio Giovannelli aus Carano gemalt worden ist. Die Kirche weist noch spätgotische Fresken auf, die bei der Restaurierung in den 80er-Jahren entdeckt wurden. Die Fresken, die den Triumphbogen schmücken sowie die Kreuzwegstationen sind Werke des Malers Anton Sebastian Fasal, geschaffen im Jahre 1938. Die Fassadenrenovierung im 17. Jahrhundert brachte der Kirche das derzeitige Portal mit gebrochenem Dreieckgiebel und den beiden Seitenfenstern. Das Fresko über dem Portal stellt den Hl. Nikolaus mit Engeln dar. Der gemalte Schmuck der Fenster stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Turm mit Dreifachbogenfenstern über Doppelbogenfenstern geht auf das 13. Jahrhundert zurück und wurde nach dem Brand von 1631 im oberen Teil wiedererrichtet, wobei er den schönen achteckigen Helm erhielt.